Bauarbeiten auf dem Kirchhof

von

Die Arbeiten auf dem Kirchhof rund um die Peterskirche sind in eine neue Phase getreten: Die fast 50 historischen Grabsteine sind im Gelände aufgestellt worden und zeigen wieder, was der Kirchhof einmal gewesen ist: Ein Ort, an dem an Vergangenes und Zukünftiges erinnert wird. Viele Hände haben im Juni mitgeholfen, die alten Steine von Moos und Algen zu befreien, geschrubbt mit Wurzelbürste und Seifenwasser. Nun kann man die alten Inschriften wieder entziffern. Die Steine stehen in Beeten, die im Herbst mit begehbarem Thymian bepflanzt werden. Norbert Cernek und seine Kollegen von der Firma Garten- und Landschaftsbau Thomas Dornfeldt aus Lage haben die Beete mit Stahl eingefasst, so dass zwischen den Grabfeldern Rasen gesät werden konnte, der zum Teil schon üppig sprießt. Das Gelände macht schon jetzt einen einladenden Eindruck. Die Beleuchtung der Wege ist vorbereitet worden und eine schöne Bruchsteinmauer ist als Begrenzung und Hangstütze entstanden. Im nächsten Bauabschnitt geht es um die Pflasterarbeiten: Der Versammlungsplatz im Berggarten bekommt ein Ziegelpflaster im Labyrinth-Muster, dann werden die restlichen Wege und vor allem der Kirchplatz gepflastert werden. Die Initiativgruppe Kirchhof hat sämtliche Inschriften der Grabsteine erfasst und arbeitet jetzt an einem Konzept, die Informationen zugänglich und anregend zu vermitteln. Aber auch ehrenamtliche Handarbeit ist noch gefragt: Viele Pflanzen im Bereich der alten Bruchsteinmauer müssen noch zurückgeschnitten bzw. gerodet werden. Ein Termin dazu wird noch bekannt gegeben.

Zurück