Fürchte dich nicht

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Aktuell sind wir in der Fastenzeit. Eine Aktion steht unter dem Motto 7 Wochen ohne Pessimismus. Wie kann ich optimistisch durch diese Zeit gehen? Fürchte dich nicht. Diese Zusage aus der Bibel ist für mich wichtig und richtig, aber sie macht mich nicht blauäugig oder nachlässig. Wir haben Sorgen und sind bedrückt wenn wir die Entwicklungen in dieser Zeit sehen. Fürchte dich nicht, heißt nicht, ich bin unverwundbar. Fürchte dich nicht, heißt nicht, sei gleichgültig.

Das Coronavirus zeigt uns wie hilflos wir sein können, wie abhängig wir sind und wie klein die Welt geworden ist.
Ist Corona ein Reset-Schalter der unseren ganzen Rhythmus unterbricht und uns wieder zurückfährt? Zeit für sich, weniger Termine, raus aus der Hektik und ruhiger werden. Plötzlich steht alles auf dem Prüfstand. Was ist unbedingt nötig, was nicht? Muss ich zu dieser oder jenen Veranstaltung oder ist es gar nicht so wichtig? Nun haben wir die Chance zur Entschleunigung. Einfach mal hinsetzen, Musik hören, ein Buch lesen, einen Brief schreiben....
War doch zu Beginn alles weit weg im fernen China, haben wir gelernt, die Welt ist klein und zerbrechlich und wir sind sicher nicht unschuldig daran.
Nutzen wir die von einem kleinen Virus verordnete Ruhe? Oder scharren wir mit den Füßen weil wir verlernt haben nicht überall dabei sein zu müssen?
Fürchte dich nicht vertreibt den Pessimismus, darum, nutzt die geschenkte Zeit.

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